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AWO in Hildesheim

 

Heute gehört die Arbeiterwohlfahrt zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Sie ist aufgrund ihrer Geschichte und ihres gesellschaftspolitischen Selbstverständnisses ein Wohlfahrtsverband mit besonderer Prägung.

In ihr haben sich Frauen und Männer als Mitglieder und als ehren- und hauptamtlich Tätige zusammengefunden, um in unserer Gesellschaft bei der Bewältigung sozialer Probleme und Aufgaben mitzuwirken und um den demokratischen, sozialen Rechtsstaat zu verwirklichen.

Leitsätze und Leitbild sind Grundlage für das Handeln in der Arbeiterwohlfahrt. Sie kennzeichnen Ziele, Aufgabenverständnis und Methoden der Arbeit. Mit dem Grundsatzprogramm legt die AWO ihre programmatische Ausrichtung fest.

Die AWO in Hildesheim gehört zu den ältesten Verbänden der Arbeiterwohlfahrt in Deutschland.
Am 13. Dezember 1919 wurde die Arbeiterwohlfahrt in Berlin von der Reichtagsabgeordneten Marie Juchacz gegründet.
In den folgenden Monaten und Jahren wurden überall Ortsvereine, Kreisausschüsse, Landes- und Bezirksausschüsse ins Leben gerufen. Das führte dazu, dass die AWO bereits nach einigen Jahren im damaligen Reichsgebiet flächendeckend organisiert war.

 

Elise Bartels
Elise Bartels

1920 wurde die Arbeiterwohlfahrt in Hildesheim gegründet.
Die erste Vorsitzende wurde Frau Elise Bartels. Eine der Mitbegründerinnen war Frau Marie Wagenknecht. 1922 löste Frau Wagenknecht Elise Bartels, sie wurde Mitglied des Reichstages, als Vorsitzende ab.
Die Arbeiterwohlfahrt gab in der damaligen schlechten Zeit nach dem ersten Weltkrieg Hungernden warme Mahlzeiten, wurde in der Jugend- und sozialen Gerichtshilfe, der Armenbetreuung sowie der Sozialhilfe tätig und bot Kindererholungen an.
Ein Zeugnis für die Notwendigkeit von Ferienwanderungen war die Teilnahme von oftmals mehr als 1.000 Kindern.
1933 besetzte die SA das Büro der Arbeiterwohlfahrt in der damaligen Wilhelmstraße, heute Jan- Pallach- Straße, und beschlagnahmte Akten und Inventar.
Die Arbeiterwohlfahrt wurde verboten. Den Mitgliedern drohten bei Fortsetzung ihrer Tätigkeiten Haftstrafen. 1945 erteilte die britische Militärregierung der AWO wieder die Lizenz.
Mitbegründerin und auch langjährige Geschäftsführerin war Frau Dora Ender, die auch dem ersten gewählten Stadtrat nach 1945 angehörte.

 

 

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