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Bericht zum Jugend-Sozial-Forum vom 22.0 – 24.06.

 

Trotz Hitzewelle und Teilausfällen an den Schulen haben sich viele Schüler*innen auf den Weg zu unserem Forum in der Arneken Galerie gemacht. Verteilt über drei Etagen sowie weitere Standorte wurde ein vielfältiges Angebot aus Informationen, Mitmachaktionen, Austauschformaten und Workshops geboten.
Den Auftakt machte am Montag die Eröffnung im Erdgeschoss. Hierzu war auch der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies eingeladen und eigens angereist. Er übernahm die Schirmherrschaft für das Projekt und wurde von vielen Schüler*innen herzlich empfangen, die die Gelegenheit für ein gemeinsames Foto nutzten. In seiner Eröffnungsrede lobte er das Konzept der Veranstaltung und betonte, wie wichtig es sei, Jugendliche in ihren Interessen zu unterstützen. Zudem ermutigte er die jungen Menschen, sich aktiv für ihre Zukunft und ihre Vorstellungen einzusetzen.
Neben Olaf Lies richteten auch Landrat Bernd Lynack, Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer sowie AWO-Geschäftsführer und Vorsitzender der Kreisarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Gökhan Gürcan Grußworte an die Gäste. Im Anschluss an die Eröffnung folgte ein gemeinsamer Rundgang durch die verschiedenen Angebote, dem viele Schüler*innen interessiert folgten.
Der 22.06. stand ganz im Zeichen des „Markts der Möglichkeiten“. Bei Workshops, Informations- und Mitmachständen sowie Podiumsdiskussionen konnten die jungen Menschen mit verschiedenen Trägern ins Gespräch kommen und sich über zahlreiche Themen informieren.
Der darauffolgende Tag stand unter dem Motto „Gesundheit und Teilhabe“. Verschiedene Akteur*innen boten Informationen und Austauschmöglichkeiten zu politischem Engagement, gesellschaftlicher Teilhabe sowie gesundheitlicher Aufklärung und Unterstützungsangeboten.
Den Abschluss bildete der Tag der Kultur, der die Veranstaltung auf vielfältige und kreative Weise abrundete. Besonders die Schülerinnen der Herman-Nohl-Schule investierten viel Engagement in ihre eigenen Angebote und trugen maßgeblich zum Gelingen des Tages bei. Die Besucherinnen konnten dabei sowohl kulturelle Angebote als auch die Vielfalt verschiedener Kulturen erleben.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden für ihre Zeit, ihr Interesse und ihr Engagement. Ein besonderer Dank gilt außerdem der Arneken Galerie Hildesheim, die uns ermöglicht hat, die Veranstaltung an einem zentralen Ort durchzuführen und uns bei der Umsetzung in vielfältiger Weise unterstützt hat.

 

 
 

Jugend-Sozial-Forum 2026

22.06. - 24.06.

 

Das Jugend! Sozial! Forum 2026 in Hildesheim ist ein offenes Veranstaltungsformat für alle Interessierten. Es richtet sich an Gruppen, Schulklassen und Einzelpersonen, die sich informieren, austauschen oder spontan teilnehmen möchten.

Mitten in der Innenstadt entsteht ein Raum für Begegnung und gesellschaftliche Themen. Unter dem Leitmotiv „Gleichheit“ stehen Chancengerechtigkeit, Vielfalt und Zusammenhalt im Mittelpunkt.

An drei Tagen erwartet euch ein vielfältiges Programm:

Am ersten Tag, dem Markt der Möglichkeiten, präsentieren sich Organisationen, Projekte und Initiativen.

Der zweite Tag steht im Zeichen von Teilhabe, Gesundheit und Engagement – mit Themen wie Mitbestimmung, Kommunalwahlen, politischer Orientierung sowie Angeboten zu Gesundheit, Aufklärung und kreativen Formaten wie Kunsttherapie, Klang oder Yoga.

Am dritten Tag bietet der Tag „Vielfalt und Kulturen“ Einblicke in kulturelle Projekte und globale Perspektiven auf Vielfalt und Zusammenleben. Aber eben auch auf Kulturelle Freizeitangebote.

Über alle drei Tage hinweg ergänzen Podiumsdiskussionen und Austauschformate mit Politikerinnen und Akteurinnen das Programm.

Wir wünschen euch spannende Eindrücke und gute Begegnungen!

 

Zum ausführlichen Programm geht es hier

Schulstarter Projekt 2025

 

 

Finanzielle Unterstützung für einkommensschwache Familien 
Hildesheim, 02. April 2026 – Schulranzen und Sportbeutel, Schreibhefte und Bücher, Buntstifte und Bastelutensilien – die Einschulung eines Kindes in die erste Klasse stellt gerade für Familien mit geringem Einkommen eine große Herausforderung dar. Um bedürftige Familien zu unterstützen, hält der Landkreis Hildesheim über den Sozialfonds Region Hildesheim auch in diesem Jahr Mittel für die Einschulung bereit. 


Familien mit geringem Einkommen können für ihr Kind, das in die erste Klasse kommt, ab sofort bis zu 100 Euro bei den Beratungsstellen der Arbeiterwohlfahrt, des Caritasverbandes und des Diakonischen Werkes in der Stadt und im Landkreis Hildesheim beantragen. Termine können bei den Beratungsstellen direkt vereinbart werden, sobald die nötigen Nachweise vorliegen. Zuwendungsberechtigt sind Familien aus der Stadt und dem Landkreis Hildesheim nach Vorlage folgender Nachweise:
1.    Einkommensnachweis (Leistungsbescheide über Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach SGB II, Grundsicherung nach SGB XII und AsylbLG, Wohngeld und Kinderzuschlag, Verdienstbescheinigungen)
2.    Schulbescheinigung des Kindes oder behelfsweise personalisiertes Schreiben der Schule
3.    Belege über verauslagte Ausgaben (Kassenbons, Quittungen)
 
Informationen und Kontakt: 
Melden können sich die Familien bei der AWO, der Caritas und der Diakonie: 
AWO Kreisverband Hildesheim-Alfeld, Telefon: 05121/1790000, Website: www.awo-hi.de
Caritasverband für Stadt und Landkreis Hildesheim e.V., Telefon 05121/1677238, Website: www.caritas-hildesheim.de 
Diakonisches Werk in Hildesheim, Alfeld, Bockenem, Elze oder Sarstedt, Telefon: 05121/16750, Website: www.diakonie-hildesheim.de.

Verleihung der Marie-Juchacz-Plakette an Marlene Kahrmann 

 

Am 4.September 2025 haben sich über 60 Gäste im Berg- und Salz-Museum in Bad Saldetfurth zusammengefunden, um Marlene Kahrmann für ihr Lebenswerk auszuzeichnen und zu ehren. Marlene ist seit 1969 Mitglied der AWO und hat seitdem gesellschaftspolitische Ziele und Wirkungen erreichen können, wie keine Andere. Hierzu zählen z.B. die Etablierung der psychosozialen Krebsberatungsstelle, eine Kontaktstelle für Suchterkrankte und den Aufbau einer internationalen Partnerschaft mit Benicasim in Spanien, die noch heute die Partnerstadt für Bad Salzdetfurth ist. 

Für dieses Lebenswerk hat sie die höchste Auszeichnung der Arbeiterwohlfahrt erhalten: die Marie-Juchacz Plakette.

Die Vergabe der Plakate unterliegt strengen Regelungen und Richtlinien, die Marlene Kahrmann mit ihren Errungenschaften deutlich qualifizierten, als eine der wenigen, diese Auszeichnung zu erhalten.

Die Plakette wurde vom Landrat Bernd Lynack überreicht, welcher auch eine Laudatio hielt. Der AWO Kreisvorsitzende Matthias Bludau betonte ebenfalls, wie bedeutend das Lebenswerk von Marlene ist und dass sie diese Auszeichnung in vollem Umfang verdiente.

Wir danken Marlene Kahrmann für ihren stetigen Mut, ihre Ideen und ihr Wirken.

 

Impressionen der Ehrung mit der Überreichung der Plakette durch Bernd Lynack und Matthias Bludau. Sowie Darstellung des Museums und des Aufbaus der Veranstaltung. Zu sehen sind die verschiedenen Gäste,
 eine Tafel mit den Meilensteinen ihres Lebens.

 


Neuer Deutschkurs ab 01.09.2025

 

 

Erstorientierungskurs für Schutzsuchende und Zugewanderte

 

Durch die Kooperation der LEB mit der Arbeiterwohlfahrt bieten wir ab dem 1.09.2025 einen Deutschkurs zu ersten Orientierung an. Hier werden Themen wie der Alltag in Deutschland, Arbeit, Gesundheit, Schule und Kita, Werte und Zusammenleben, sowie Wohnen als Grundlage zum erlernen der Sprache genutzt. Der Kurs läuft vom 01.09. - 25.11.2025 in der Zeit von 8.15 Uhr bis 12.30 Uhr von Montags bis Freitags. 

Der Kurs ist kostenlos und wird in der Osterstraße 3a im Seminarraum des Erdgeschosses gehalten.

 

Eine vorherige Anmeldung ist per Telefon: 0 51 21 / 9 56 00 16 oder per Mail: leb.kag.hildesheim(at)gmx.de möglich.

 

Den Flyer mit weiteren Informationen gibt es hier


Wir trauern um unsere langjährige Kollegin und Freundin Ludmila Weber

 

Lange hat sie gekämpft und nun doch verloren.

Als AWO Team und AWO Familie hat Ludmila einen festen Platz in unseren Herzen.

Wir sind unendlich dankbar, dass du viele Jahre an unserer Seite warst. Wir mit dir lachen, tanzen und neue Wege beschreiten konnten.

Unser aufrichtiges Beileid gilt ihrem Mann und ihren Kindern.

 

Danke für alles Ludmila!      

 


 

AWO Bezirksverband Hannover wählt neues Präsidium und verpflichtet sich zum Schutz der Demokratie

 

Im Rahmen einer Bezirkskonferenz die der Verband unter das Motto „Baustelle Demokratie“ gestellt hat, ist Angelika Tumuschat-Bruhn für weitere vier Jahre zur Vorsitzenden des Präsidiums gewählt worden. Aus dem Landkreis Hildesheim wurde mit großer Mehrheit Matthias Bludau für eine weitere Amtszeit zum stellvertretenden Vorsitzenden und Uwe Pepper zum Beisitzer im Präsidium gewählt. Bei der Wahl der Delegierten zum Bundeskongress werden aus dem Landkreis Hildesheim Matthias Bludau, Gökhan Gürcan, Heike Sager, Annette Jander und Waltraud Friedemann entsandt.

Personen des AWO Beziksverbandes
 

Als Gast sagte Kultusministerin Julia Willie Hamburg: „Die Arbeiterwohlfahrt und ihre engagierten Mitglieder stehen seit über 100 Jahren für ein solidarisches Miteinander, für Toleranz und gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit. In diesen Zeiten, in denen unsere Demokratie stark unter Druck steht, braucht es Bekenntnisse wie diese. Die AWO ist mit ihren vielfältigen Einrichtungen – von den Kitas über Familien- und Jugendhilfe und Migrationsberatung bis hin zur Seniorenarbeit – eine verlässliche Partnerin für das Land Niedersachsen und leistet einen unschätzbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

 

„Wir als Wohlfahrtsverband sind eine starke Säule der Demokratie, für die wir jeden Tag kämpfen müssen“, verdeutlicht Michael Groß, Vorsitzender des Präsidiums des AWO Bundesverbandes. „Die aktuellen Entwicklungen geben unserem Einsatz für einen starken Sozialstaat, für soziale Gerechtigkeit und für unsere Werte: Freiheit, Gleichheit, Solidarität, Gerechtigkeit und Toleranz eine neue Gewichtigkeit. Es geht um eine fairere und solidarischere Gesellschaft. Die mehr als 80 Delegierten aus den Kreisverbänden des Bezirksgebiets beschlossen eine Resolution, die den Verband verpflichtet, sich zukünftig als starker zivilgesellschaftlicher Akteur und als Arbeitgeberin den Ursachen für das erodierende Vertrauen in Politik und Demokratie entgegenzustellen.

Personen des BV BDB Vorstandes

Bei einer interaktiven Aktion wurde durch die Konferenzteilnehmenden und die niedersächsische Kultusministerin Julia Willie Hamburg, eine symbolische Brandmauer aus Kartons erbaut.

 

Mit der Bezirkskonferenz hat der Verband auch seine sozialpolitische Ausrichtung für die nächsten vier Jahre beschlossen. Darunter die Forderung soziale Beratungsstrukturen zu stärken und besser zu finanzieren, beispielsweise die Erziehungs- und Schwangerenberatung. Zudem fordert die AWO im Bereich Pflege eine Strukturreform, die pflegende Angehörige stärker entlastet und die nebenberuflichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten vor der Herausforderung des Fachkräftemangels vereinfacht. Auch im pädagogischen Bereich fordert die AWO lang und mittelfristige Maßnahmen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Neben dem Thema Pflege stellt der Bereich Familie, Frauen und Kinder mit sieben beschlossenen Anträgen, die von den Rahmenbedingungen für Schwangere bis zu Gewalt gegen Frauen reichen, einen Schwerpunkt dar.

 

 


 

Wir trauern um unseren Ehrenvorsitzenden Willi Schwarz

 

Traueranzeige für den Ehrenvorsitzenden Willi Schwarz. Willi war ein engagiertes AWO Mitglied, ehemaliger Vorsitzender des OV Alfeld und des Kreisverbandes sowie der wohlverdiente Träger der Verdienst- und Elise-Bartels-Medaille. Danke für deinen unermüdlichen Einsatz!


 

 
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